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Baur-Gruppe investiert in Umwelt- und Klimaschutz

 
 
  • Photovoltaikanlage in Altenkunstadt geht ans Netz: 1.000 Module á 250 Watt
  • Blockheizkraftwerk in Weismain reduziert CO2-Emissionen um 400 Tonnen/Jahr
  • Erfolgreiche Rezertifizierung der oberfränkischen Baur-Standorte nach ISO 14001
Sonnenenergie für Baur: Photovoltaikanlage auf der Frachthalle in Altenkunstadt  
Sonnenenergie für Baur: Photovoltaikanlage auf der Frachthalle in Altenkunstadt

Die Baur-Gruppe verstärkt ihr Umweltengagement. Mehr als 510 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr bringen zwei Schwerpunktmaßnahmen im Energiemanagement der am Obermain ansässigen Unternehmensgruppe. Ab der kommenden Heizperiode wird ein leistungsfähiges Blockheizkraftwerk am Standort Weismain die Versorgung sicherstellen. Bereits im Juli ging die auf der Frachthalle in Altenkunstadt installierte Photovoltaikanlage in den Betrieb und versorgt den Standort mit emissionsfreier Sonnenenergie. Beide Investitionen stehen im Zusammenhang mit den Baur-Klimaschutzzielen. Bis zum Jahr 2020 will das Unternehmen die gesamten CO2-Emissionen in den Bereichen Transport, Mobilität und Standort um mindestens 50 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2006/2007 senken. Ende Juli haben externe Gutachter das Baur-Umweltmanagementsystem turnusgemäß überprüft und dem Unternehmen erneut ein gutes Zeugnis ausgestellt: Die Standorte in Altenkunstadt, Burgkunstadt, Sonnefeld und Weismain wurden erfolgreich nach der Norm ISO EN 14001 rezertifiziert.

Baur setzt auf nachhaltige Energieversorgung

Das Blockheizkraftwerk in Weismain zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus. Es wird jährlich etwa 1.590.000 kWh Strom und 2.320.000 kWh für den Eigenverbrauch am Standort bereit stellen. Diese Energiemengen reichen aus, um 57 Prozent des Wärmebedarfs und 48 Prozent des Strombedarfs der Baur-Gebäude in Weismain abzudecken. Die Erzeugung dieser beiden Nutzenergien erfolgt dabei deutlich kostengünstiger und umweltfreundlicher als die herkömmliche Stromerzeugung durch den Versorger. Zusätzlich wird der in den Nachtstunden produzierte und nicht selbst genutzte Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Die neue Anlage reduziert den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 um 400 Tonnen pro Jahr. Beträchtliche Fortschritte in der Klimabilanz hatte bereits 2012 das erste erdgasbetriebene Blockheizkraftwerk am Standort Altenkunstadt gebracht. Weitere 110 Tonnen CO2-Einsparung eröffnet die neue Photovoltaikanlage. Die erzeugte Energie wird nahezu komplett am Standort Altenkunstadt verbraucht. Im Jahresverlauf summiert sich dieser Wert auf 220.000 kWh und entspricht damit dem Verbrauch von rund 50 Einfamilienhäusern.

Verantwortungsbewusstes Nachhaltigkeitsmanagement

Die Baur-Gruppe hat in den vergangenen 15 Jahren beträchtliche Fortschritte im Nachhaltig-keitsmanagement erzielt. 1999 wurde der Umweltschutz in den Rang eines strategischen Unternehmensziels erhoben. Es begann der Aufbau eines umfassenden Umwelt-managementsystems, das schrittweise um Ziele aus den Bereichen Arbeits-, Gesundheits- und Klimaschutz erweitert wurde. Mittlerweile wurden die einzelnen Unternehmensstandorte nach der internationalen Norm DIN ISO 14001 zertifiziert und regelmäßig einer externen Wiederbegutachtung unterzogen. Gleiches gilt für den Logistikdienstleister BFS und die österreichische Tochtergesellschaft Unito. Am 30. Juli 2014 erhielt die Baur-Gruppe nach Abschluss des erfolgreichen Prüfverfahrens die Rezertifizierung für ihre oberfränkischen Standorte.